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Kunst im Park • Projektwoche 2014

ER_ich.eS
Atsuko Kato und Kunihiko Kato
Sandra von Lobenstein
Waltraud Munz
Peer Oliver Nau
Lydia Nüüd

Mit allen Sinnen
ER_ich.eS

»Erster Schnitt«


Bei den Trauerweiden,
die Wiese ist frisch gemäht,
die Heuböcke sind behangen.
Die weitere Entwicklung wird
von der Witterung bestimmt.
Wir sind nicht mehr notwendig.
Wir sind Betrachter,
können schauen, entdecken,
einfach – nur – so.

Er_ich.eS

ich möchte spüren und entdecken, ob unbewusst, unterbewusst oder überhaupt nicht gewusst, probieren, staunen, sich entwickeln lassen

www.eriches.de

Er_ich.eS

Unvorbereitet begegnete ihm in den 90iger Jahren der intensive Wunsch, „seine“ Kunst zu entwickeln. Er lebt als freischaffender Künstler in Bonn, mit kontinuierlicher Ausstellungstätigkeit.
Schwerpunkte in den letzten Jahren: Glasobjekte, Installationen im Außenraum.
Atsuko Kato

Installation der 17 HAIKU-Steinplatten mit der Pflanzung 3-5 jahre alten Ginkgo-Sämlingen. Nach den Silben-Zahlen von Japanischer HAIKU-Dichtung pflanzten wir 17 Bäumchen mit jeweils 17 HAIKU-Steine auf der Wiese zwischen dem Teich und großem Rotbuche-Baum.

HAIKU ist kürzeste japanische Lyrik aus 17 Silben in drei Zeilen (5-7-5) mit einem Jahreszeitenwort. Auf jeder Steinplatte kalligrafierte Haiku zu finden, in Deutsch oder in Japanisch ( jede Zeilen-Ende ).
Aus der Seite von Rotbuche beginnt die Jahreszeitenfolge der HAIKU-Stein entlang vom Teich. Auch die Spazierende hier können eigene HAIKU-Dichtung probieren.

Der Ginkgo ist überlebenskräftiger „Weltenbaum“ und das Symbol der Lebensenergie, Harmonie der unterschiedlichen Kulturen, Einheit vom Gegensatz, Frieden und Ost – Westlichen Dialog.

Dieser Ginkgo-Weg ist die Ergänzung zu 4 großen Ginkgobäume, die aus der Zeit vom Vorfahren der Burg Namedy in diesem Park stehen.

Atsuko Kato wurde 1950 in Toyoake, Aichi-ken, Japan geboren.
Sie studierte an der Kunstakademie in Aichi-ken, Japan bei Prof. Ren Ito und an der Akademie d. b. Künste in Nürnberg bei Prof. Voglsamer.
Seite 1983 lebt sie in Fürth und ist als freischaffende Künstlerin, Malerin und Grafikerin tätig.

Mehrere Einzelausstellungen und Beteiligungen im In-und Ausland
(Japan und Europa)
Zahlreiche Auszeichnungen Kunstpreise und Veröffentlichungen
Erste Beteiligung an Kunst im Park Burg Namedy 2003
Kunihiko Kato

»LEBEWESEN SG« aus schwarzem Granit
»LEBEWESEN RG« aus rotem Granit
( Skulpturen aus Granitstein im Kießhof )

Meine Skulpturen aus dem Naturwerkstoff Stein heißen schlicht
»LEBEWESEN«.
Von der Natur angeregte Formen, aber keine Kopien der Natur. Diese Gestaltung ist die Berührung zwischen sichtbaren Formen und unsichtbarem Gefühl. Diese Form wird aus dem Naturstein heraus gemeißelt.

In der Natur gibt es einen großen Formenreichtum. Oft in beinah unscheinbaren kleinen Dingen in der Pflanzen – und Tierwelt. Man entdeckt überraschend interessante Formen bei intensiver Betrachtung wie bei: Knospen, Keimen, Blüten, Früchten, Samen, Blättern, Raupen, Insekten, Reptilien, Weichtieren, Meereslebewesen, mikroskopishen Welten…

Meine Skulpturen können von allen Seiten betrachtet werden und jeder kann dabei verschiedene Formen entdecken und seiner eigenen Phantasie freien Lauf lassen. Hier findet man die Freude der vielfältigen Entdeckung.

Durch freie Interpretationen können gerne auch neue Namen für die Skulpturen entstehen.

Kunihiko Kato wurde 1945 in Komaki, Aichi-ken, Japan, geboren.
Studiumabschluß der Bildhauerei an der Kunstakademie in Aichi, Japan und Aufbaustudium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg.
Seit 1983 als freischaffender Bildhauer tätig

Mehrere Einzelausstellungen und Beteiligungen im In-und Ausland
(Japan und Europa)
Erste Beteiligung an Kunst im Park Burg Namedy 2003

Sandra von Lobenstein

»LABYR«

Ein Haus für die Musik


Prinz Godehard von Hohenzollern hinterließ nach seinem Tod 2001 eine ganz persönliche Sammlung aus Konzert und Radio-Mittschnitten auf Tonband.
Die Sammlung umfasst tausende Tonbänder von verschiedensten Künstlern und Werken, die er über Jahrzehnte zusammengetragen hat. Die Installation LABYR, ist Prinz Godehard und seiner Liebe zur Musik gewidmet.
Zwölf Rahmen aus Rundstahl, kreisförmig angeordnet, bilden den Raum für einen beweglichen, transparenten Klangvorhang aus Original-Bändern. Die Sammlung umfasst Aufnahmen von 1950 bis 2001. Die Bänder wehen bei Sonnenschein heiter im Wind und funkeln wie Wassertropfen. An einen regnerischen Tag hängen sie schwer und dramatisch zu Boden, ganz so wie die Dynamik der Musik, von heiter bis düster. Jedes einzelne Tor trägt ein Musikstück, einzelne Passagen oder ein Werk eines bestimmten Künstlers. Die Stühle in der Mitte des Hauses der Musik, bieten Platz für das private Publikum. Hier die vier Familienmitglieder, Heide, Godehard, Anna und Carlos.

Sandra von Lobenstein wurde 1968 in Grefrath geboren und absolvierte nach der Schule ihr Modedesignstudium in Düsseldorf.

Seit 1996 konzentriert sie sich ganz auf ihre Fotografie und Objektkunst.


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Waltraud Munz

„3,5 sec (Sonagramm für eine Amsel)“


Ausgehend von einem Sonagramm (lat. „sonare“ = klingen), also einem Schallspektrogramm, das Frequenzen im zeitlichen Verlauf darstellt, schweben im Schatten einer Baumgruppe rhythmisch angeordnet blaue und orangefarbene Bänder.
Sie bilden eine Linienzeichnung in der Zeit: eine Melodie.
Skizzierte Schwingungen, die entlanglesbar abgeschritten werden können.
Musik ist immer Weg, ist Fluss, ist vergehendes Ereignis.

Waltraud Munz
Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Uni Stuttgart, Freie Malerei und Grafik an der AdBK Karlsruhe und Abschluss an der HdBK Frankfurt, Städelschule. Meisterschülerin. Seit 1994 entstehen großflächige konzeptuelle und ortsspezifische Installationen im Innen- und Außenraum. Einladungen zu nationalen und internationalen Symposien. Zahlreiche Preise und Stipendien. Im Oktober 2014 Einladung als Artist in Residence nach Südkorea zu Yatoo-i. Ausstellungen weltweit. Werke in öffentlichem und privatem Besitz.
Sie arbeitet gerne interdisziplinär: Architektur, Kartographie, Neue Musik, Wahrnehmungsphänomene.
Lebt und arbeitet bei Frankfurt am Main.

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Peer Oliver Nau

»Die heilige Annabell«


Eine Persiflage auf die „höher Geborenen“.
Vor- und Nachteile dieser Stellung werden hier mit einem Schmunzeln aufgenommen.

Annabell -> eine höfische Mopsin, die sich etwas schwerfällig durchs Gelände trägt. Als Wachhund nur bedingt einsatzfähig, ist sie primär ein Schoßhund.

Somit ist die Heiligsprechung auf das Sein und nicht auf die Tat beschränkt!

Das Stehen auf dem Wasser (wie Jesus Christus, der über das Wasser ging) bringt die Schwierigkeit des nicht baden könnens mit sich. Somit gehen Bewunderung und Bedauern einher!

Möge sie lange leben, unsere Annabell!

Peer Oliver Nau

1971 geboren I 1999 Dipl. Sportwissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin I
2002 E.M.A. Universität Greifswald, CDFI, Gastsemester I
2003 Universität für Angewandte Kunst Zwickau, Fachbereich Holzgestaltung I
2005 Minneapolis College of Art and Design, Professor K. Akagawa, Gastsemester I
2005/2006 Bauhausuniversität Weimar, MfA „Art in public space and new strategies“

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Lydia Nüüd

»Unbekannte Sinne«

Die Apfelbäume, die Wiese, die umliegende Natur mit Hügeln auf der anderen Rheinseite bilden die Blickachsen zu der aus Sisalkordel gestrickten Säule, die eine Stelle markiert, an der ein Apfelbaum stand.

Die Platzierung der Säule entspricht dem Verlauf der Apfelbaum-Reihen und bildet zugleich die Sichtachsen zu den anderen Installationen auf der Obstwiese:
> eine Vertikale zu den Holzscheiben
> eine Horizontale zu dem Muschelberg und
> eine „Zeitachse“ zu dem toten Apfelbaum.

Die über 7 Meter hohe Säule ist ein Mittelpunkt und Blickfang zur Orientierung.
Sie verdeutlicht gegenseitige Abhängigkeit, Einflussnahme, Verhältnismäßigkeit und Wirkung.

Lydia Nüüd ist in Estland geboren.
Sie studierte am Art College in Tartu Grafikdesign, Kalligraphie bei Willu Toots und Malerei an der Kunstakademie (ERKI) in Tallinn.
Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Deutschland und Estland.
„Unbekannte Sinne“ komplettiert den Zyklus ihrer Installationen auf der Obwstwiese.

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Kontakt:
Veranstaltungen und Konzerte Schloss Burg Namedy
56626 Andernach

Tel.: +49 2632 48625
Fax: +49 2632 492682
E-mail: info@burg-namedy.de